Hubertus Schmidt siegt im Grand Prix in Hagen a.T.W. bei Horses & Dreams meets Mexiko 2010

23. April 2010

Wieder einmal stimmte sich auch das Wetter auf das diesjährige Motto der Pferdesportveranstaltung Horses & Dreams meets Mexiko 2010 ein: Bei strahlendem Sonnenschein, steuerte Hubertus Schmidt seinen 11-jährigen Trakehner Wallach Hinnerk TSF fehlerfrei durch den Grand Prix, Preis der Firma WIK Elektro- Hausgeräte Vertriebs GmbH & Co. Produktions KG, der Qualifikationsprüfung für die Grand Prix Kür am Samstag Abend. 71,66 Prozent gab es von den Richtern und somit das beste internationale Ergebnis für den zierlichen Fuchs. „Hinnerk hat sich in den letzten Wochen stark stabilisiert“, so der Pferdewirtschaftsmeister zu seinem Sieg. „Ich hatte mir für heute fest vorgenommen, dass die 7 vorne steht, von daher bin ich mehr als zufrieden“. Schmidt, der das Pferd im Sommer letzten Jahres von Carola Koppelmann übernommen hatte, ist sich sicher, das Hinnerk TSF mit dieser Leistung noch nicht am Ende ist: „Zuhause im Training zeigt er sich noch viel besser, nur ist es ja immer was anderes, wenn man alles hintereinander wegreiten muß. Wir werden noch weiter an der Durchlässigkeit arbeiten, ich bin sehr zuversichtlich für die Zukunft“.

Katarzyna Milczarek (POL) erritt sich mit ihrem imposanten Schimmelhengst Ekwador  Platz zwei (70,13 Prozent). Die bereits im Grand Prix in Bremen siegreiche Polin hat den holsteinisch gezogenen Hengst zweieinhalb-jährig in Polen gekauft und selbst ausgebildet. Letzte Starterin in dieser Prüfung war Jeannette Haazen (NED). Mit Nartan, dem 15-jährigen Jazz Nachkommen erritt sie 69,62 Prozent und schob damit noch in letzter Minute Nadine Capellmann auf den vierten Platz. Die Olympiasiegerin hatte Elvis nach einer 10 monatigen Pause das erste mal wieder gestartet und war trotz allem zufrieden. „Es hatten sich in der Prüfung ein paar Fehler eingeschlichen, die teuer waren, aber ich denke das ist ganz normal nach einer längeren Pause“, so Capellmann. „Wir haben die letzten Monate ganz konzentriert an der Anlehnung gearbeitet und diese Problematik ist ganz klar gelöst“. Die zierliche Reiterin aus Würselen war zu Fuß zur Siegerehrung „geritten“, da sich Elvis ein Eisen abgetreten hatte.

 

Hop oder Top: Heiko Schmidt springt in Hagen a.T.W. an die Spitze

 Das Zeitspringen der Kleinen Tour, Preis der Firma Wback GmbH ging nach Mecklenburg-Vorpommern. Heiko Schmidt lieferte sich mit seinen Mitstreitern ein heißes Rennen und katapultierte sich mit einem fehlerfreien Ritt in nur 49,09 Sekunden an die Spitze. „Zeitspringen sind ja auch ein bißchen dazu da, um die Leute zu unterhalten“, so Schmidt nach seinem Sieg über das spannende Rennen. „Ich hab O’Connor gesehen, der war ja schon super schnell, also blieb mir nichts anderes übrig – entweder Hop oder Top“. Schmidt hatte sein „Speed-Pferd“ Coverlady gesattelt, mit der er in Lastrup letzte Woche bereits ein Zeitspringen für sich entscheiden konnte. Vor 70 Startern aus 20 Nationen mußte sich auch Rene Tebbel (GER) behaupten. Dieser landete mit Chandra auf dem zweiten Platz (0/49,48 Sekunden) vor Marco Kutscher (GER) und Collard auf Platz drei (0/50,11 Sekunden).

 

Philipp Weishaupt und Loretto Classic - ein passendes Match

 Die zweite Qualifikationsrunde der Youngster Tour, Preis des Landkreises Osnabrück und der Gemeinde Hagen, ging an Philipp Weishaupt(GER/ 0/66,59 Sekunden). Genau genommen saß er am heutigen Tage erst das zweite Mal im Sattel des 7–jährigen Wallachs, nach der ersten Runde der Youngster Tour am Vortag. „Ich habe dieses Pferd erst am Mittwoch abend in den Stall gekriegt und in der Tat heute erst das zweite mal draufgesessen“, lacht der Sieger. „Loretto ist wirklich ein super ausgebildetes Pferd, sonst wäre so etwas nicht möglich“. Man könnte auch einfach sagen, ein perfektes Match. An zweite Stelle in diesem Springen ritt Felix Hassmann (GER) mit einem 7-jährigen KWPN Hengst Wang Chung M2S (0/66,81 Sekunden) vor Johannes Ehning (GER) auf der 7-jährigen Oldenburger Stute Appearance (0/67,14).

 Volle Ränge am Springplatz gab es auch während der Polo Show unter der Leitung von Carlos Gracida. Mit seinem Team trat der weltweit einzige Gran Slam Gewinner gegen das Team von Horses & Dreams an, unter Kommentar von Annika Urbat, der Chefredakteurin des Polomagazins PACE.